Texter, Werbetexter, PR-Agentur in Berlin

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TextGestaltung | kreative Texte und Konzepte für Marketing & PR

Texter-Glossar

Definitionen und Erklärungen zu Begriffen aus Text, Konzeption und PR.

B2B (Business-to-Business)

Der Begriff Business-to-Business bezeichnet die Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. B2B-Marketing ist im Gegensatz zum B2C-Marketing (Business-to-Consumer) nicht an den Endverbraucher, sondern an den Absatzmarkt gerichtet. B2B-Geschäfte beziehen sich also auf Investitionsgüter bzw. -dienstleistungen, die in Unternehmen eingesetzt werden. Früher wurde B2B-Marketing daher auch als Investitionsgüter- oder Industriegütermarketing bezeichnet. Kennzeichen des B2B ist die Kommunikation der Geschäftspartner über elektronische Handelsplattformen im Internet.

Corporate Blog (auch Business Weblog):

Unter einem Corporate Blog versteht man einen firmeneigenen Blog, der sowohl zur externen als auch zur internen Unternehmenskommunikation genutzt werden kann. Als relativ neuer und günstiger Bestandteil des Marketing-Mix, ermöglichen Corporate Blogs eine direkte Zielgruppenansprache im Internet, die – qualitativ hochwertigen und informativen Content vorausgesetzt – dem Imageaufbau sowie der Markenpflege und damit letztendlich der Kundengewinnung und –bindung dienen. Corporate Blogs eignen sich besonders für Klein- und Mittelstandsunternehmen, da sie schnelle und preiswerte Marketingerfolge verzeichnen. Zudem zählen im World Wide Web nicht die größten Unternehmen zu den Marktführern, sondern die inhaltlich besten.

Landingpage

Grundsätzlich ist jede Seite Ihrer Homepage, die von Suchmaschinen indexiert oder auf die durch Werbemaßnahmen wie AdWords weitergeleitet wird, eine Landingpage. Bewusst optimierte Landingpages zeichnen sich durch prägnante, klar strukturierte Informationen hinsichtlich des Kontextes, in dem Sie vom Nutzer gefunden wurden, aus. Sind Sie bspw. Betreiber eines Online-Shops und haben eine Kampagne zu einem bestimmten Produkt geschaltet, so sollte der Link dieser Kampagne den Nutzer auf eine Seite leiten, die sich nur mit diesem Produkt befasst. Eine Weiterleitung zu Ihrer Startseite wäre kontraproduktiv, denn der Nutzer erwartet Informationen zu eben diesem Produkt. Findet er die Informationen nicht innerhalb kürzester Zeit (Usability-Tests ergaben eine Zeitspanne von 5-10 Sekunden), so wird er die Seite höchstwahrscheinlich wieder verlassen. Hinzu kommt ein nicht unerheblicher Vertrauensverlust, denn Ihre Anzeige hält im Hinblick auf Informationen nicht, was sie verspricht. Neben der Bereitstellung relevanten Inhalts sollten Landingpages den Nutzer zum Handeln animieren. In unserem Beispiel wäre etwa die sofortige Möglichkeit zum Kauf des beworbenen Produkts durch einen prominenten Link zum Webshop sinnvoll.

Positionierung

ist ein Begriff aus dem Marketingumfeld. Durch die Positionierung legen sie fest, welchen Standort Ihr Unternehmen/Produkt auf dem Markt idealerweise einnehmen und welches Image transportiert werden soll. Ziel der Positionierung ist es, eine klare, positive Marken- bzw. Unternehmens- oder Produktidentität zu schaffen und diese möglichst 1:1 im (Unter-)Bewusstsein Ihrer Zielgruppe zu verankern. Eine Positionierung wird häufig durch Abgrenzung von anderen Produkten/Unternehmen erreicht, aber auch die Frage nach der Unternehmensphilosophie und langfristigen Zielen, Bedarfslücken, Stärken/Kompetenzen und vorhandenen Zielgruppen-Assoziationen fließen in die Positionierung ein. Wichtig ist die Formulierung einer klaren und glaubhaften Botschaft. Übertriebene Anpreisung hat in der Positionierung nichts zu suchen, denn nur was eindeutig identifizierbar und überzeugend ist, wird von der Zielgruppe angenommen.

SEO (Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinenoptimierung):

Unter SEO versteht man die Optimierung von Websites für eine besseres Ranking / Platzierung in den redaktionellen, auch „organisch“ genannten, Ergebnissen von Suchmaschinen. Dies geschieht durch die Optimierung der Website selbst (OnPage-Maßnahmen) sowie externer Faktoren (OffPage-Maßnahmen) wie der Verlinkung anderer Websites auf die eigene Homepage (Backlinks). SEO ist neben SEA (Search Engine Advertizing) Bestandteil des Suchmaschinen-Marketings (SEM).

Social-Media-Marketing (SMM):

Social-Media-Marketing ist eine Form des Online-Marketings, das Unternehmen durch Nutzung sozialer Online-Plattformen eine direkte Zielgruppenansprache im Web erlaubt. Für effektives Social-Media-Marketing ist eine authentische, speziell auf die Zielgruppe konzipierte Ansprache unerlässlich, da SMM im Gegensatz zu den klassischen Formen des Marketings auf den Dialog zwischen Kunden und Unternehmen aufbaut. Gutes Social-Media-Marketing dient durch positiven Imageaufbau und Steigerung der Markenbekanntheit der Kundengewinnung und –bindung.

Usability (dt. Gebrauchstauglichkeit):

Usability bezeichnet grundsätzlich die einfache, leicht verständliche und an die spezifischen Aufgaben des Nutzers angepasste Bedienbarkeit eines Produktes oder Systems. Im Bezug auf das Internet bedeutet (Web-)Usability vor allem die Anpassung der Gestaltung und Programmierung einer Webseite an die Gesetze der Wahrnehmungspsychologie (z. B. Gesetz der Nähe, Gesetz der Geschlossenheit, Symmetriegesetz, etc.) sowie an die Gewohnheiten der Nutzer. So besagt z. B. das Ähnlichkeitsgesetz, dass wir Dinge, die ähnlich aussehen als zusammengehörig empfinden. Durch sogenannte Usability-Tests wurde zudem festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit aller Internetnutzer das Unternehmenslogo links oben erwartet. Verstösst man gegen diese Gesetze/Erwartungen, so lösen wir beim Nutzer Irritation schlimmstenfalls sogar Frustration aus. Es bedarf eines großen Interesses seitens des Nutzers, damit er unseren Web-Auftritt an diesem Punkt nicht verlässt. Weitere Merkmale der Web-Usability sind u. a. typographisch wie inhaltlich leicht lesbare Texte, verständliche Navigation und schnelle Ladezeiten.