Blog-Serie: Wie Sie Ihre Kommunikation planen Teil 4 – Zielgruppen
Wie wir bereits festgehalten haben, ist das Hauptziel der gesamten Kommunikationsarbeit, ein einheitliches, positives Erscheinungsbild seitens Ihrer Zielgruppe zu schaffen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie genau wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, was diese anspricht, wünscht, bewegt – kurz: wie sie „tickt“. Im Prinzip gilt für die professionelle Kommunikationsarbeit dasselbe wie für alle kommunikativen Aktivitäten: Je besser Sie Ihr Gegenüber kennen und auf Ihn eingehen, desto mehr Sympathien werden Sie gewinnen.
Doch wie erhalten Sie ein genaues Bild Ihrer Zielgruppen? Für die Beschreibung wird eine Analyse anhand bestimmter Kriterien vorgenommen. Relevant sind u. a.
- demografische,
- soziologische,
- psychografische und
- physiologische Merkmale sowie
- Aussagen über das Verhalten der Konsumenten.
Demografische Merkmale umfassen den Lebenszyklus (Alter, Haushalts-Größe etc.) sowie geografische Kriterien. Soziologische Kriterien betrachten Religionszugehörigkeit, Beruf, Ausbildung oder Einkommen. Psychografische Kriterien sind Persönlichkeitsmerkmale wie Lebensstil oder produktspezifische Einstellungen. Das Verhalten der Konsumenten spiegelt sich in der Produktwahl, der Mediennutzung oder dem Preisverhalten wider. Physiologische Kriterien betrachten die körperliche Beschaffenheit der Konsumenten (Geschlecht, Körpergröße etc.).
Versuchen Sie, so viel wie irgend möglich über Ihre Zielgruppe in Erfahrung zu bringen. Hilfreich sind dabei professionell durchgeführte Studien, wie die Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse (AWA), die Media-Analyse (MA) oder die Typologie der Wünsche (TdW). Aber auch Kundenbefragungen – ob nun professionell durchgeführt oder im persönlichen Gespräch – können Ihnen wertvolle Hinweise geben.